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Liebfrauen Dortmund

Pilotprojekt des Bistums Paderborn/ Umgestaltung der Propsteikirche -Liebfrauen- zu Dortmund in ein Kolumbarium (Urnenstätte)

Anliegen der Wettbewerbsarbeit ist es das Thema der Vernetzung und des umfriedeten Raumes/ Stätte in einen gestalterischen Kontext zu bringen und so dem Trauernden eine Alteritätserfahrung zu ermöglichen.
Die etymologische Wortverwandtschaft von Stätte und Stadt machte es im Entwicklungsprozess sinnvoll, die Wand als Teil von etwas Gebautem (Haus) zu zitieren, durch (An-) Ordnungen wurden neue Raumgebilde geschaffen.
Die Raumriegel spannen sich wie in Form gegossene metamorphische Stadtmauern zwischen dem immanenten Architekturraum und dem transzendenten Vorstellungsraum.

"Wir werden geführt an die Stätte, in deren Haus viele Wohnungen sind".

Zartes Lineament auf den Glaseinlagen steht spannungsvoll zur kraftvollen Linienführung der vorgelagerten Betonebene. Konstruktives bekommt informellen Ausdruck, wie Formales seine inhaltliche Bedeutung.
So stehen die Materialebenen für Deutungsebenen und Erfahrungseben.