Zerbst Ankuhn
GLANZLICHTER LEUCHTEN WEITER
Sonderausstellung zu zeitgenössischer Glasmalerei wird
bis April 2015 verlängert
Die Sonderausstellung „Glanzlichter. Meisterwerke zeitgenössischer Glasmalerei im
Naumburger Dom“ erfuhr seit ihrem Beginn im Juni dieses Jahres eine positive Besucherund
Medienresonanz. Mehr als 80.000 Besucher haben die Exponate weltweit anerkannter Gegenwartskünstler wie Gerhard Richter, Markus Lüpertz,
Xenia Hausner, Max Uhlig und Sigmar Polke bis Ende Oktober besucht und sich einen Eindruck zu zeitgenössischer Glasmalerei verschafft.
Die teils aufsehenerregende Arbeiten im sakralen Raum regten zu zahlreichen Diskussionen an, wie auch während der wissenschaftlichen Tagung zur Ausstellung im September deutlich geworden ist.
Aus diesem Grund haben sich die Vereinigten Domstifter in Abstimmung mit der
Kulturstiftung des Bundes, der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung
Sachsen-Anhalt und dem Centre international du Vitrail sowie mit Unterstützung der
Künstler und beteiligten Glaswerkstätten entschlossen, die Ausstellung bis zum
12.04.20.14 zu verlängern.
An den Korrespondenzorten Schulpforte und Merseburg können sich die Besucher
ebenfalls weiterhin von den Werken zahlreicher Künstler wie Christiane Schwarze-Kalkoff,
Florian Lechner, Günter Grohs, Jochem Poensgen, Georg Ettl, Hubert Spierling, Jürgen
Drewer, Thomas Kuzio, Max Uhlig, Sebastian Pless, Christine Triebsch, Josef Albers sowie Angelika Weingardt und Marie-Luise Dähne verzaubern lassen.
Im Naumburger Dom entstanden in der Zusammenarbeit mit modernen Künstlern wie
Neo Rauch und Thomas Kuzio großartige Kompositionen aus Glas in der Elisabethkapelle,
der Taufkapelle und der Krypta. Weitere zeitgenössische Künstler wie Ludwig Schaffrath,
Hella de Santarossa, Thierry Boissel, Marie-Luise Dähne, Wilhelm Buschulte, Jochem
Poensgen und Kim en Joong u.v.a. sorgen im Naumburger Dom für eines der herausragenden Ausstellungsprojekte in der deutschen Kulturlandschaft.
Die Ausstellung „Glanzlichter“ gibt einen repräsentativen Überblick über Werke von Meistern der zeitgenössischen Glasmalerei. Im Unterschied zur üblichen Raumsituation werden die Exponate dem Betrachter in ungewohnter Nähe präsentiert. Herausgehobene Charakteristik der Ausstellungsgestaltung ist die architekturbezogene Präsentation: Soweit es möglich und sinnvoll erschien, sind die Glasfenster in der Fensterebene angeordnet. Die
notwendigen Leuchtkästen sind architektonisch interpretiert worden und haben sich mit
Fugen und rückversetzten Flächen zu eigenen glastragenden Architekturelementen entwickelt.
Der Naumburger Dom ist als eines der herausragenden Bauwerke der „Straße der Romanik“ nicht nur wegen der Ausstellung einen Besuch wert. Zusammen mit der Saale-Unstrut Region befindet er sich auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe.

















